Montag, 1. Februar 2010

Aphorismen zur Lebensweisheit


„Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.“
Schopenhauer, "Aphorismen zur Lebensweisheit"

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Gewiss, ein Buch für Philosophen -- ohnehin, aber eben auch für den Leser, der philosophisch weder vorgebildet noch sonderlich interessiert ist. Ein Ratgeber fürs richtige Leben im Sinne einer durchaus pragmatisch gesehenen Überlebens- und Selbstbehauptungsklugheit; im letzten Jahrhundert wohl nicht zuletzt darum ein Vademecum des gebildeten Bürgertums.

Schopenhauer entwirft hier eine "Als-ob"-Ethik, eine unter Vorbehalt gegebene Anweisung zum "glücklichen" Leben: Tun wir so, als ob wir überhaupt glücklich sein könnten und fragen wir uns, was die Grundbestimmungen für ein solches Glück sein mögen. Es sind nach Schopenhauer deren drei:
"1) Was Einer ist:...Gesundheit, Kraft, Schönheit, Temperament, Intelligenz und Ausbildung derselben... 2) Was Einer hat:...Eigentum und Besitz... 3) Was Einer vorstellt [was einer gilt]:....was er in der Vorstellung Anderer ist...Ehre, Rang, und Ruhm."

Schopenhauer beschreibt nun anschaulich das komplexe Wechselspiel dieser Bestimmungen. Das Haben zwar schützt uns vor täglich drohender Unbill, sichert uns "Comfort", hat aber auch eine umkehrende Kraft: Am Ende hat es uns, und wir nicht es. "Haben, als hätte man nicht", rät er.

Auf das Gelten nun haben wir den geringsten Einfluß; was wir in den Augen der anderen sind, unterliegt Zufall und Willkür im besonderen Maße. Für den gesellschaftlichen Umgang allerdings gilt: Esprit und ausgesuchte Höflichkeit sind obligatorisch. Verlieren wir uns allerdings im Gelten, verlieren wir womöglich uns. Haben und Gelten sollen uns schließlich frei machen, das was wir sind, überhaupt erst zu entdecken -- Genuß aus uns selbst, aus unseren geistigen und körperlichen Anlagen zu ziehen, Leiden zu vermeiden.

Diese Philosophie für die Welt präsentiert uns der Autor, und das ist in der deutschen Philosophie wahrlich nicht üblich, auf höchstem schriftstellerischen Niveau, präzise, pointiert und, ein wenig koketten Pessimismus gestattet er sich, voller Sarkasmus; hier werden sprachliche Gemälde geliefert und keine Schablonenmalereien (Schopenhauer über Schopenhauer).

Sie müssen auf eine einsame Insel; Sie dürfen nur ein philosophisches Buch mitnehmen -- nehmen Sie die Aphorismen! Verzichten Sie lieber auf die Schwimmweste! --Dietrich Thieden -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

In den 'Aphorismen zur Lebensweisheit' hat Schopenhauers philosophischer Stil, der auf Prägnanz und unmittelbare Verständlichkeit zielt, seine Vollendung erreicht. Auf der Grundlage seines weltanschaulichen Pessimismus entwirft er hier eine Lehre des glücklichen Lebens, die zeigt, wie man in einer denkbar schlechten Welt 'erträglich' leben kann. "

http://www.amazon.de/Aphorismen-zur-Lebensweisheit-Arthur-Schopenhauer/dp/352001615X

Sonntag, 31. Januar 2010

Dreiklassenwahlrecht in Preußen


Interessant: Heute im Zeitzeichen:


Die Einführung des Dreiklassenwahlrechts in Preußen

31. Januar 1850

"Es war ein revidierter Verfassungsentwurf, der an diesem Tag verkündet wurde. Von einem allgemeinen Wahlrecht, wie zwei Jahre zuvor, war keine Rede mehr. Preußen ließ seinen Landtag fortan in drei Klassen wählen, eine bizarre Verzerrung der Stimmen.

Abhängig von der Steuerkraft wurden Wahlklassen samt ihrer Wahlmänner eingeteilt. Das führte dazu, dass etwa im Jahr 1904 vier Prozent der wohlhabenden Bevölkerung ebenso viele Wahlmänner bestimmen konnten wie die Geringverdiener, die 82 Prozent der Gesamtbevölkerung stellten.

Das preußische Dreiklassenwahlrecht fiel erst 1918 mit der Novemberrevolution."

Autor/in:

Jörg Beuthner

Zeitzeichen am aktuellen Tag um 9:05 auf WDR5 und um 17:45 auf WDR3 sowie als Podcast unter:

http://www.wdr5.de/nachhoeren/zeitzeichen.html


Samstag, 30. Januar 2010

Umverteilender Sozialstaat - Gleichheit als Illusion


"Deutschland ist, mehr als viele andere Länder, auf Gleichheit fixiert. In Umfragen zeigt sich, dass immer mehr Deutsche den Begriff der Gleichheit höher schätzen als den Begriff der Freiheit. Im Osten gibt es dafür eine klare Mehrheit. Und auch im Westen haben sich seit den neunziger Jahren die Gewichte verschoben. In breiten Kreisen wird der Begriff Freiheit mit Unsicherheit und Risiken sowie mit "sozialer Kälte" verbunden. Daher geben sie der Gleichheit - verstanden als Einebnung materieller Unterschiede - den Vorzug. Doch dieses Ideal erweist sich als Illusion, es folgt daraus Enttäuschung. Inzwischen sagt eine Mehrheit, es gehe in der Bundesrepublik nicht mehr "gerecht" zu. (...)

Es gibt verschiedene Gründe für die sich öffnende Schere zwischen den Einkommensgruppen. Der Druck auf den Niedriglohnsektor nimmt vor allem wegen der Globalisierung und wegen des Strukturwandels zu. Eine auf High-tech-Güter spezialisierte Wirtschaft mit stark automatisierter Produktion hat wenig Verwendung für Geringqualifizierte; sie werden an den Rand gedrängt. Die Problemgruppen wachsen durch die Zuwanderung in die Unterschicht. Und je mehr sich die traditionellen Familien auflösen, desto größer wird die Zahl der armutsgefährdeten Alleinerziehenden. So weit, so schlecht. (...)

Die Gerechtigkeitsdebatte hat sich auf Verteilungsfragen verengt.

Diese führt aber in eine Sackgasse. Wie der Historiker Paul Nolte bemerkt hat, war in den ersten drei Jahrzehnten der Bundesrepublik der Gerechtigkeitsbegriff "zwischen Recht und Freiheit, Würde und Chancen aufgespannt". Die Gleichheit, die das Grundgesetz festschreibt, meinte bürgerliche Rechtsgleichheit, die Schutz vor staatlicher Willkürbehandlung garantiert. Gerechtigkeit hieß Leistungsgerechtigkeit. Erst in den siebziger Jahren schlug das Pendel um in Richtung Verteilungsgerechtigkeit. Über die Jahrzehnte hat der umverteilende Sozialstaat gigantische Schuldenberge aufgehäuft (...)

Der umverteilende Sozialstaat beruht auch auf einer verfehlten Nullsummenlogik: Demnach ist der Wohlstand wie ein Kuchen, der innerhalb des Nationalstaats aufgeteilt wird. So funktioniert aber eine offene und dynamische Wirtschaft nicht, denn Unternehmen und Leistungsträger können abwandern. Der hochverschuldete Sozialstaat muss also neue Wege gehen und seine Ziele neu definieren. (...)

Eine anspruchsvolle Sozialpolitik setzt einen Mentalitätswandel voraus. Die deutsche Gleichheitsfixierung und die Angst vor der Freiheit müssen aufgegeben werden. Es gilt, die (Selbst-)Blockaden in der Unterschicht aufzubrechen, gerade unter Migranten, und deren Aufstiegswillen zu stärken. Eine illusionslose Sozialpolitik fordert und fördert Bildung. Gleichheit kann heute nur in einem annäherungsweise gleichen Zugang zu Chancen zur Entfaltung liegen. Hilfe zur Selbsthilfe in der Marktwirtschaft - mehr kann und sollte der Staat nicht leisten. Der Versuch, über staatliche Umverteilung die subjektive Gerechtigkeitslücke zu schließen, kann nicht gelingen. Vielmehr nährt die egalitätsfixierte Politik die Unzufriedenheit, weil sie unerfüllbare Erwartungen weckt."

Ausschnitte aus "Gleichheit als Illusion" von Philip Plickert
Text: F.A.Z., 30.01.2010, Nr. 25 / Seite 11
Leitartikel Wirtschaft

Dienstag, 26. Januar 2010

Horaz


„Mische kleine Torheiten in dein kluges Planen:
Eine Wonne ist es, unvernünftig zu sein, wo es am Platze ist.“ - 4. Ode


"Da die Zeit kurz ist, begrenze deine lange Hoffnung!" - Lieder, I, XI, 6f
(Original lat.: "spatio brevi // spem longam reseces.")


"Denen, die vieles verlangen, mangelt es an vielem." - Lieder, III, XVI, 42f
(Original lat.: "Multa petentibus // desunt multa.")


"Der Zorn ist eine kurze Raserei." - Briefe I, II, 62
(Original lat.: "Ira furor brevis est.")


"Drum, solang es vergönnt, mische mit Lust den Ernst: Süß ist Leichtsinn am rechten Ort!" - Carmina Liber IV, 12, 27-28
(Orginal lat.: "“Misce stultitiam consiliis brevem: Dulce est desipere in loco.”)


"Ich habe keine Religion." - Sermones 1, 9, 70
(Original lat.: "nulla mihi […] religio est.")


"Mit Schmerz erkauft, ist Wollust teures Gift." - Episteln I, 2, 55
(Original lat.: "nocet empta dolore voluptas.")


"Nutze den Tag, dem Später traue auf's wenigste!" - Carmina 1, 11, 8
(Original lat.: "Carpe diem, quam minimum credula postero!")


"Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren." - Briefe I, I, 41f
(Original lat.: "Virtus est vitium fugere et sapientia prima stultitia caruisse.")


"Wage es, wissend zu sein!" - Briefe I, II, 40
(Original lat.: "Sapere aude!")


"Weit offene Ohren vergessen leicht, was ihnen anvertraut wurde." - Briefe I, XVIII, 70
(Original lat.: "Nec retinent patulae commissa fideliter aures.")


"Wenn's zur Zeit schlecht läuft, wird es nicht auch in der Zukunft so sein." - Carmina 2, 10, 17
(Original lat.: "Non, si male nunc, et olim sic erit.")


"Wer den Zweck will, will auch die Mittel." - Briefe


"Zum zehntenmal wiederholt, wird es gefallen." - Ars poetica, 365
(Original lat.: Deciens repetita placebit.")

Quellen: Wikipedia &

http://wolfdoleys.blogspot.com/2009/12/schwefeldioxid-jahrelang-brennende.html



Montag, 25. Januar 2010

Vor dem Handeln überlege


Selbstverleugnung

Vergiss nicht, dass du dich im Leben, wie bei einem Fastmahl betragen musst: Man bietet etwas herum und es gelang zu dir. Strecke die Hand aus und nimm bescheiden davon; es geht an dir vorüber - halte es nicht auf, es will immer noch nicht kommen – blicke nicht aus der Ferne begehrlich darauf hin sondern warte, bis es an dich kommt. Ebenso halte es im Bezug auf Kinder, Frau, Ämter und Reichtum. Dann wirst du einst ein würdiger Tischgenosse der Götter sein. Wenn du aber von dem was dir vorgelegt wird, nichts annimmst, sondern darüber wegsiehst, so wirst du nicht bloß mit den Göttern zu Tische sitzen, sondern auch mit herrschen. So handelten Diogenes und Heraklit, und ihresgleichen und deshalb waren und hießen sie mit Recht, göttliche Menschen.


Vor dem Handeln überlege

Bei allem was du tun willst, achte auf das, was vorangeht und was nachfolgt; und so mache dich daran. Anderenfalls wirst du wohl anfangs lustig daran gehen, weil du nicht bedacht hast, was nachkommt. Danach aber, wenn sich etliche Schwierigkeiten zeigen, wirst du mit Schanden davon gehen. (...) Anderenfalls wirst du dich wie die Kinder betragen, die bald die Rolle eines Ringers spielen, bald die eines Fechters, das eine Mal Trompeten blasen, dann wieder ein Schauspiel aufführen. So auch du, bald bist du ein Athlet, bald ein Fechter, dann ein Rector, dann ein Philosoph, aber nichts von ganzer Seele, sondern wie ein Affe, ahmst du jeden Auftritt, denn du siehst nach – und bald gefällt dir dies, bald das. Denn du bis nicht mit Überlegung an eine Sache gegangen und nicht mit Umsicht, sondern aufs Geratewohl, und mit frostigem Interesse. So wollen manche Leute wenn sie einen Philosophen gesehen haben, oder wenn sie jemanden reden hörten, wie Eufrat es redet (und doch, wer kann so reden wie er?), selbst auch Philosoph sein. Mensch, zuerst überlege, wie die Schache beschaffen ist. Dann prüfe auch deine eigene Natur, ob dir die Last nicht zu schwer ist. (..)


aus Epiktet – "Das Buch vom geglückten Leben"

Sonntag, 24. Januar 2010

In uns ist der Quell ...


St. Rochus - Bonn-Duisdorf


Plutarch – Von der Ruhe des Gemütes


„Wenn verzagte Seekranke unterwegs in der Hoffnung auf Besserung vom Kahn in ein Frachtschiff, vom Frachtschiff auf eine Galeere umsteigen, so erreichen sie damit nichts, denn ihre Galle und ihre Angst gehen überall mit hin. Ebensowenig kann ein Wechsel der Lebensweise die Seele von den Gründen ihrer Ängste und Nöte befreien, die in Unerfahrenheit und Unbedachtsamkeit und in der Unfähigkeit, sich in eine Lage zu schicken, bestehen. Dies beunruhigt Reiche wie Arme, Verheiratete werden dadurch wie Ledige gequält. Um ihretwillen flieht man die Öffentlichkeit und findet dann wieder die tatenlose Ruhe unerträglich. Aus solchen Gründen jagt man an Höfen hinter Rang und Auszeichnung her, die dem Erfolgreichen aber bald zur Last werden (...)

Vernunft und Einsicht helfen so, uns in behaglichem Gleichmut jeder Lebenslage anzupassen. (...)

Der Schuh muß sich nach dem Fuß richten und nicht umgekehrt, so muß sich das jeweilige Leben nach der Gemütsart des Menschen gestalten. Nicht die Gewohnheit macht, wie man behauptet hat, die Lebensart angenehm, die man als beste erwählte, sondern die Klugheit macht jedes Leben zum besten und angenehmsten. In uns ist der Quell, aus dem die Heiterkeit kommt, die wir rein und lauter halten müssen, damit wir, mit den äußeren Umständen vertraut und bekannt geworden, sie ohne Verdrießlichkeit ertragen.
Du sollst dich nicht erzürnen über diese Welt:
Sie kümmert sich nicht drum. So ordne, was da kommt,
in deine kleine Welt und du wirst glücklich sein! * “
* Zitat aus Euripides’ verlorener Tragödie Bellerophon

Samstag, 23. Januar 2010

Carl-Cranz-Gesellschaft (CCG)


Carl-Cranz-Gesellschaft – Einrichtung für technisch-wissenschaftliche Weiterbildung

Wissen ist der entscheidende Rohstoff für eine erfolgreiche Industrienation. Der Wandel hin zu einer Wissensgesellschaft ist nur möglich durch den Wandel zu einer Lerngesellschaft.

Der nachakademischen Ausbildung als der ständigen Vermittlung aktuellen speziellen Wissens kommt damit eine entscheidende Bedeutung zu. Dieser Bedeutung entsprechend vermittelt die Carl-Cranz-Gesellschaft seit über vier Jahrzehnten Fach-und Führungskräften aus den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen aktuelles praxisorientiertes Wissen in Seminaren auf Hochschulniveau.

Kryptographie - eine Schlüsseltechnik zur Gestaltung zukünftiger Informationstechnik

Termin

10.03. - 11.03.2010

Seminarort: Oberpfaffenhofen

Fachliche Leitung:

Prof. Dr. A. Beutelspacher, Universität Gießen; K.-D.

Wolfenstetter, Deutsche Telekom AG, Laboratories, Berlin


Seminarinhalte

Kryptographische Techniken spielen schon derzeit eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung komplexer technischer Systeme. Dieser Trend wird sich in Zukunft noch erheblich verstärken. Viele Produkte, etwa im elektronischen Zahlungsverkehr, sind ohne Kryptographie grundsätzlich nicht realisierbar.

Das Seminar gibt einen Einstieg und einen Überblick über die Grundlagen der Kryptographie und die aktuellen Entwicklungen. Die Teilnehmer lernen, das Potential und die Grenzen der Kryptographie einzuschätzen.

Im einzelnen werden behandelt: Symmetrische Kryptoverfahren (Schieberegister, DES, AES, IDEA), Public-Key- Kryptographie (RSA, Diffie-Hellman, ElGamal), Anwendungen (Mobilfunk, Internet, ...) und übergeordnete Themen (PKI, Signaturgesetz, ...)

Mehr unter:

http://www.ccg-ev.de/de/startseite.html

http://www.ccg-ev.de/de/seminare/fachreihen/in/in06.html

Freitag, 22. Januar 2010

Let the Sunshine In


Somewhere Over The Rainbow

Somewhere over the rainbow
Way up high,
There's a land that I heard of
Once in a lullaby.

Somewhere over the rainbow
Skies are blue,
And the dreams that you dare to dream
Really do come true.

Someday I'll wish upon a star
And wake up where the clouds are far
Behind me.
Where troubles melt like lemon drops
Away above the chimney tops
That's where you'll find me.

Somewhere over the rainbow
Bluebirds fly.
Birds fly over the rainbow.
Why then, oh why can't I?

If happy little bluebirds fly
Beyond the rainbow
Why, oh why can't I?

http://www.youtube.com/watch?v=SouvCUZv330&feature=related

Jazzchor der Uni Bonn

Let the Sunshine In

Leitung: Fraser M. Gartshore

Freitag, 22. Januar 2010, Aula der Uni Bonn

Mittwoch, 03. Februar 2010, 19:30 Lutherkirche Reuterstraße 11

http://www.jazzchor.com/

http://www.jazzchor.com/docs/kontakt.htm


Donnerstag, 21. Januar 2010

Verheißung



von HUGO VON HOFMANNSTHAL


Fühlst du durch die Winternacht,

Durch der kalten Sternlein Zittern,

Durch der Eiscrystalle Pracht,

Wie sie flimmern und zersplittern:

Fühlst nicht wehen laue Mahnung,

Keimen leise Frühlingsahnung?


Drunten schläft der Frühlingsmorgen,

Quillt in gärenden Gewalten

Und, ob heute noch verborgen,

Sprengt er rings das Eis in Spalten:

Und wirbelnd lauem Wehen

Braust er denen, die’s verstehen.


Hörst du aus der Worte Hall,

Wie sie kühn und trotzig klettern,

Und mit jugendlichem Prall

Klirrend eine Welt zerschmettern:

Hörst du nicht die leise Mahnung,

Warmen Lebensfrühlings Ahnung?

Dienstag, 19. Januar 2010

Buchtipp: Ins Glück stolpern


Ins Glück stolpern: Suche dein Glück nicht, dann findet es dich von selbst

von Daniel Gilbert

Rezensionen der Leser unter:

http://www.amazon.de/product-reviews/344215488X/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Hier einige Ausschnitte:

„"Ins Glück stolpern" ist ein wirklich tolles, unterhaltsames Buch und gleichzeitig eine gründliche Studie des menschlichen Verhaltens...“

„Ein wissenschaftliches Buch über die Suche nach dem Glück. Manchmal stehen wir unserem Glück selbst im Weg. Dieses Buch erklärt, warum. Interessante Studien und psychologische Tests zum Thema Glücklichsein vertiefen die These, dass man sein Glück nicht suchen sollte, sondern einfach hineinstolpert. Sehr empfehlenswert für...“

.“ Dieses Buch (..) hilft ein wenig besser darüber (..) nachzudenken. Die wirren Gedanken werden geordnet und man erfährt auch warum sie so wirr sind... “